Kursdetails

261.5004 Polnische Schicksale Eine performative Annäherung

Beginn Do., 25.06.2026, - Uhr
Dauer 1 Abend
Kursgebühr 0,00 €
Kursleitung Christine Fößmeier

Vor allem Polen gehörten zur ersten im Lager Stalag VII A Moosburg registrierten Gruppe Kriegsgefangener. Gerade in ihrem Fall zeigt sich eine ganz unterschiedliche Behandlung von regelkonform bis hin zur Ermordung nach verschiedenen Überstellungen. Die einen wurden als Kriegsgefangene zur Arbeit herangezogen, andere verloren diesen Status und wurden als Zwangsarbeiter eingesetzt. Einige fanden ihr Glück und die große Liebe in Deutschland. Doch es gab auch Fälle von schwerer lebenslanger Traumatisierung.

Christine Fößmeier, Journalistin, Kunsthistorikerin und Künstlerin, und Nadine Sukniak, vhs-Fachbereichsleiterin und Musikerin, nähern sich diesem Thema auf neue und ungewohnte Weise. Performativ und am Ort des Geschehens inmitten des einstigen Lagergeländes spüren sie „polnischen Schicksalen“ wie denen von Wladislaw Miller und Joseph Reznik nach. Auch sind ihre eigenen Geschichten auf unterschiedliche Weise mit Polen verbunden und finden so ebenfalls Darstellung. Dabei endet ihre Erzählung nicht mit der Befreiung des Stalag VII A, sondern spannt den Bogen in die Nachkriegszeit und bis ins Heute.

Die Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

Die Veranstaltung ist Teil des Semesterschwerpunkts "Demokratie" sowie des Programms zur Langen Nacht der Demokratie.





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Termine

Datum
25.06.2026
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Sabathielbaracke, Egerlandstraße, Moosburg